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Grundsätzliche Überlegungen
zum Thema Wachstum




Siehe ->
Unmöglichkeitsgrenze


Fällt Ihnen was auf?

1972 bis 1992 = 20 Jahre * 1992 bis 2002 = 10 Jahre
Verdoppelung der Zinsen in immer kürzeren Zeiträumen!


Unser heutiges Wirtschafsverhalten läuft nach dem Muster aus Abb. 1 (unten) ab:

Wachstum als Grundvoraussetzung die Exponentialfunktion einzuhalten. Sogenannte Wirtschaftswissenschaftler stützen unreflektiert das System zugunsten einer Minderheit auf der Welt. Endziel ist die Konglomeration des Reichtums in wenigen Händen. Zur Vertuschung dieses Umstandes wird in der sich zwangsläufig ergebenden Kriese mit Ablenkung durch Krieg reagiert. Nach der Eskalation lässt sich auf der Basis des Reichtumsockels von den Wenigen ein neuer verhängnisvoller Zyklus starten.

Die Nutzniesser dieses Systems haben kaum etwas zu befürchten.


Wieviel angenehmer ließe sich die Welt ertragen, könnte man Abstand nehmen von diesem Zerstörung beinhaltenden System. Den Urlaub als Alltag erleben und die Arbeitszeit als die Ausnahme betrachten sollte unser aller Ziel sein. Denkansätze in diese Richtung gibt es. Bedingung für eine "natürliche Wirtschaftsordnung" ist es, sich naturzyklische Abläufe zueigen zu machen. Hier einmal grob in Abb. 2 dargestellt. (basiert auf G.Koch´s Patentrezept)

In diesem Einkommensschema ist eine Grundversorgung enthalten, die keinen Menschen in Not geraten lässt. Diese Grundversorgung ist nicht unbedingt starr angelegt und kann je nach Wohlstand der Gesellschaft variieren. Die Grundversorgung wird für alle Menschen von der Geburt bis zum Tod ausgezahlt, an arbeitende und an nicht arbeitende Menschen gleichermaßen. Der Beginn ist für die meisten Menschen relativ gleichlaufend. Im Säuglingsalter wird die/der Mutter/Vater das Grundeinkommen für die Kinderpflege verwenden. Der heranwachsende Jugendliche sukzessive sein eigenes Geld übernehmen, je nach Erziehung und Elternhaus. Nach Eintritt in das Berufsleben wird er sich Vermögen - über das Grundeinkommen hinaus - erwirtschaften, (1) Rücklagen im Alter abbauen und je nach Lebensdauer das Restvermögen der Vernichtung anheim fallen lassen. Dieser Verfall betrifft nur das persönliche Konto, das für jeden Menschen angelegt ist.

Sachgüter können an Kinder übertragen werden oder zu Lebzeiten karitativ, der Kunst gewidmet oder sonstwie verwendet werden.

(2) In diesem Fall hat sich der Menasch dazu entschlossen auf dem Minimum bis zu seinem Lebensende zu verweilen.

(3) Ein besonders fleissiger Mensch der intensiv arbeitete, seinen Lebensabend mit Erspartem versüsste aber leider nicht sehr alt geworden ist.

(4) Minimalist, der sich als Lebenskünstler durch die Welt schlägt.

(5) Karrieremensch mit steiler Erfolgskurve, der über´s Ziel hinaus gerafft hat, seinen Fehler erkannte, und sich fortan intensiv auf seinen Lorbeeren ausruhte. Für das Restguthaben reichte es dann aber wegen eines Ferrari-Unfalls nicht mehr.

(6) Langes, erfolgreiches Leben mit teurem Lebensabend im Pflegeheim. Punktlandung.

(7) Wie (4) aber mit kleinen künstlerischen Ambitionen, die ihr/ihm mal was extra brachten.

(8) Er/Sie konnte es nicht lassen und hat bis zum letzten Atemzug gelebt und gearbeitet.

(9) ....... Malen Sie doch Ihr Wunschleben dazu. Jede Variante ist denkbar!

 

Über die Intentionen der Einzelnen, warum sie dies oder jenes tun oder nicht tun, lässt sich trefflich streiten. Unbestritten dürfte aber die Tatsache sein, daß in keinem Fall ALLE Menschen sich für das Untätigsein entscheiden und beim Grundeinkommen verharren werden.

Als unstrittig darf ebenfalls angenommen werden, daß die Raffgier im Bereich der Vernunftsgrenze ihren Rahmen findet. Es wird niemand langfristig sein Punktekonto so überfüllen, daß er es unter keinen Umständen mehr abbauen kann und es dem Verfall unterliegt.

Eine neue Kultur des Seins wird sich ausbreiten.

Sponsoring, Investition in die Kultur, freie Marktwirtschaft und freier Wettbewerb sind in solchen Systemen selbstverständlich. Das einzige was wegfällt ist der ZWANG zu wachsen der ZWANG arbeiten zu müssen sowie der ZWANG die Umwelt zu zerstören.

Dafür lohnt es sich doch einmal über den eigenen Schatten zu springen oder?

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