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In diesem
Einkommensschema ist eine Grundversorgung
enthalten, die keinen Menschen in Not geraten
lässt. Diese Grundversorgung ist nicht
unbedingt starr angelegt und kann je nach Wohlstand
der Gesellschaft variieren. Die Grundversorgung
wird für alle Menschen von der Geburt bis zum
Tod ausgezahlt, an arbeitende und an nicht
arbeitende Menschen gleichermaßen. Der Beginn
ist für die meisten Menschen relativ
gleichlaufend. Im Säuglingsalter wird die/der
Mutter/Vater das Grundeinkommen für die
Kinderpflege verwenden. Der heranwachsende
Jugendliche sukzessive sein eigenes Geld
übernehmen, je nach Erziehung und Elternhaus.
Nach Eintritt in das Berufsleben wird er sich
Vermögen - über das Grundeinkommen hinaus
- erwirtschaften, (1) Rücklagen im Alter
abbauen und je nach Lebensdauer das
Restvermögen der Vernichtung anheim fallen
lassen. Dieser Verfall betrifft nur das
persönliche Konto, das für jeden Menschen
angelegt ist.
Sachgüter
können an Kinder übertragen werden oder
zu Lebzeiten karitativ, der Kunst gewidmet oder
sonstwie verwendet werden.
(2) In
diesem Fall hat sich der Menasch dazu entschlossen
auf dem Minimum bis zu seinem Lebensende zu
verweilen.
(3) Ein
besonders fleissiger Mensch der intensiv arbeitete,
seinen Lebensabend mit Erspartem versüsste
aber leider nicht sehr alt geworden ist.
(4)
Minimalist, der sich als Lebenskünstler durch
die Welt schlägt.
(5)
Karrieremensch mit steiler Erfolgskurve, der
über´s Ziel hinaus gerafft hat, seinen
Fehler erkannte, und sich fortan intensiv auf
seinen Lorbeeren ausruhte. Für das
Restguthaben reichte es dann aber wegen eines
Ferrari-Unfalls nicht mehr.
(6) Langes,
erfolgreiches Leben mit teurem Lebensabend im
Pflegeheim. Punktlandung.
(7) Wie (4)
aber mit kleinen künstlerischen Ambitionen,
die ihr/ihm mal was extra brachten.
(8) Er/Sie
konnte es nicht lassen und hat bis zum letzten
Atemzug gelebt und gearbeitet.
(9) .......
Malen Sie doch Ihr Wunschleben dazu. Jede Variante
ist denkbar!
Über
die Intentionen der Einzelnen, warum sie dies oder
jenes tun oder nicht tun, lässt sich trefflich
streiten. Unbestritten dürfte aber die
Tatsache sein, daß in keinem Fall ALLE
Menschen sich für das Untätigsein
entscheiden und beim Grundeinkommen verharren
werden.
Als
unstrittig darf ebenfalls angenommen werden,
daß die Raffgier im Bereich der
Vernunftsgrenze ihren Rahmen findet. Es wird
niemand langfristig sein Punktekonto so
überfüllen, daß er es unter keinen
Umständen mehr abbauen kann und es dem Verfall
unterliegt.
Eine neue
Kultur des Seins wird sich ausbreiten.
Sponsoring,
Investition in die Kultur, freie Marktwirtschaft
und freier Wettbewerb sind in solchen Systemen
selbstverständlich. Das einzige was
wegfällt ist der ZWANG zu wachsen der ZWANG
arbeiten zu müssen sowie der ZWANG die Umwelt
zu zerstören.
Dafür
lohnt es sich doch einmal über den eigenen
Schatten zu springen oder?
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