Die BENJESHECKE ist „das erfolgreichste Flurbelebungskonzept der Naturschutzgeschichte" (SPIEGELspezial ÖKOBILANZ '95) und hat den Autor in Fachkreisen weltweit bekannt gemacht. Dieses probate Mittel zur Rettung der Artenvielfalt in ausgeräumten Agrarsteppen führte allein in Deutschland (seit 1986) zur Anlage von über Tausend km Benjeshecken. Sein Buch „Die Vernetzung von Lebensräumen mit Benjeshecken" mauserte sich in 5 Auflagen zu einem Handbuch und Bestseller der Flurbelebung.

Zeitweise waren fast 500 Heckengärtner/innen über ABM mit Benjeshecken beschäftigt. Die meisten von ihnen wurden inzwischen wieder in die Arbeitslosigkeit entlassen - und zwar aus „Geldmangel". Damals entdeckte Benjes den Zusammenhang zwischen ökologischer und sozialer Erosion: Hier gnadenlose Ausrottung von Pflanzen und Tieren, dort Arbeitslosigkeit trotz reichlich vorhandener Arbeit. Nur eben kein Geld, um diese Arbeit „kaufen", also anständig bezahlen zu können.

Er fand heraus, dass nicht nur Arbeit, sondern auch Geld im Hülle und Fülle vorhanden ist. Aber: Das Geld kann ganz nach Belieben streiken und stellt sich dann auch bei Bedarf nicht zur Verfügung! Wie ein Iltis, der Hühnerblut gerochen hat, ist Benjes dieser verdächtigen Spur des angeblichen Geldmangels nachgegangen und fand im Nebel der Geldmangel-Lüge die Wahrheit und die Lösung in den fundamentalen Erkenntnissen Silvio Gesells!

 

Hermann Benjes verstab am 24.10.2007 im Alter von siebzig Jahren



Was Hermann Benjes hier aufdeckt, ist bis an die Grenze der Unerträglichkeit empörend. Und doch gibt sein Buch zu den größten Hoffnungen Anlass, weil er den Weg aufzeigen kann, der nun endlich zu Arbeit, Wohlstand und Frieden für alle führt.

Hermann Benjes gehörte seit 1991 der deutschen Freiwirtschaftsbewegung an, der er zunächst eher skeptisch gegenüber stand, dann aber staunend und später vorantreibend beigetreten ist.

Geprägt von der späten und schmerzlichen Erkenntnis, gerade auch von den Presseorganen jahrzehntelang an den Theorien Silvio Gesells vorbeigelogen worden zu sein, zahlt er in seinem Buch mit gleicher Münze alttestamentarisch zurück: Seine fulminante Abrechnung mit einem Hamburger Zeitschriften-Herausgeber ist einer der Höhepunkte dieses Buches.

Die 8. Aufl. (2007) von „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?" wurde vollständig überarbeitet und umfangreich erweitert. Ein fester Einband, 32 neue Fotos und vier Zeichnungen haben ein völlig neues Buch entstehen lassen, das jetzt sogar mit einer „Sollbruchstelle für entbehrliche Leser"(!) versehen wurde, ein Novum in der Literatur: Lektüre als Vorstufe des Aktivwerdens!

Schon vor Jahren schrieb Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel nach einem Vortrag des Autors an der FH Mannheim: „Seine Sprache ist mit den Jahren noch ungeduldiger, drängender und radikaler geworden."

Und heute? Benjes ist in seinem Buch angesichts der entsetzlichen Ratlosigkeit bei Regierung und Opposition nicht länger bereit, für kriminelle Versäumnisse, die das Los der Arbeitslosen „bis zur Rente zementieren", Verständnis aufzubringen. Sein neues Buch ist wie eine brennende Kerze, die den Verantwortlichen nur noch unter den Stuhl geschoben werden muss.

Die wunderbare Tatsache, dass Gesell nicht widerlegt werden kann und die schreckliche Wahrheit, dass die Erkenntnisse dieses großen Helfers der Menschheit dennoch straflos ignoriert werden können, waren für Hermann Benjes jedenfalls Anlass genug, mit diesem Buch das Ende der Geduld einzuläuten.



Fragen und Antworten

Haben alle Menschen ein Recht auf Wohlstand?

Ja.

Ist das denn auch möglich, ich meine - wäre das überhaupt finanzierbar?

Ja.

Und das ließe sich in ein paar Jahren herbeiführen?

Ja.

Sozusagen soziale Gerechtigkeit für alle?

Ja.

Aber ich bitte Sie! Das ist doch nur ein frommer Wunsch...

Nein.

Meinen Sie im Ernst, dieser Wunschtraum ließe sich verwirklichen.

Ja.

Und wie stellen Sie sich das vor?

Steht alles in meinem Buch „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?"

Klingt ziemlich anmaßend.

Ist es ja auch.

Sie geben zu, ein anmaßendes Buch geschrieben zu haben?

Ja.

Und worin besteht diese Anmaßung?

Nun, ich habe Maß genommen und zwar an denen, die einer sozialen Gerechtigkeit im Wege stehen.

Wie hat man sich das vorzustellen?

Die wirklich Schuldigen an der sozialen Erosion werden in meinem Buch beim Namen genannt.

Und wer sind die „wirklich Schuldigen"?

Es sind drei Haupttäter:

a) Die gelenkte Presse, weil sie der Bevölkerung den rettenden Ausweg Silvio Gesells verschweigt.

b) Politiker, die sich als Hampelmann der Globalisierer missbrauchen lassen.

und c) Wirtschaftswissenschaftler, die als verlässliche Steigbügelhalter des Kapitals in Erscheinung treten und ihre Studenten an Silvio Gesell vorbeistudieren lassen.

Das sind ja schlimme Vorwürfe, die Sie da erheben.

Ja, aber es gibt Schlimmeres.

Was könnte denn noch schlimmer sein?

Zum Beispiel das Schicksal von 5 Millionen Arbeitslosen, die ohne eigenes Verschulden (!) um ihr Lebensglück betrogen werden, obwohl Arbeit und Geld reichlich vorhanden sind.

Aber der Bundeskanzler tut doch alles in seiner Macht Stehende....

Nein, genau das tut er eben nicht.

Sie meinen, er würde etwas ausklammern?

Und ob er das tut!

Wollen Sie damit sagen, dass die Arbeitslosigkeit eine gewollte ist und durchaus zu vermeiden wäre?

Genau das meine ich: Arbeitslosigkeit könnte ganz leicht durch Vollbeschäftigung ersetzt werden.

Halten Sie das allen Ernstes für möglich?

Das ist möglich!

Schwer zu glauben...

Nach der Lektüre von „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?" werden auch Sie es glauben.

Dieser Silvio Gesell, auf den Sie sich berufen, wann hat der eigentlich gelebt?

Von 1862 bis 1930. Seine bahnbrechenden Erkenntnisse legte er bereits 1916 der Menschheit zu Füßen. Und die trat sie leider - mit Füßen.

Nun, das wird schon seine Gründe gehabt haben!

Ja - natürlich.

Und was waren das für Gründe?

Er konnte es nicht allen Menschen recht machen. „Nur" etwa 90 % der Bevölkerung würden nach Einführung seiner Natürlichen Wirtschaftsordnung wesentlich besser dastehen als heute. Nur die ca. 10 % der Reichen und Superreichen würden ein paar Federn lassen müssen.

Daher also die Angst vor Silvio Gesell?

Ja.

Und diese Angstgegner haben so viel Macht?

Sie führen die Medien am Gängelband und haben es bisher geschafft, die Lösung der sozialen Frage auf dem Presse-Altar des Totschweigens zu opfern.

 

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